Erziehungsbeistandschaft

Die Erziehungsbeistandschaft (EB) orientiert sich an der aktuellen individuellen Lebenssituation des jungen Menschen, unter Berücksichtigung der Lebensbedingungen, Entwicklungsanforderungen und persönlichen Belastungen. Im Focus stehen immer die individuellen Ressourcen hinsichtlich lebenspraktischer Lern- und Sozialkompetenz(en).

Hierbei steht die Partizipation über das Erfahrungslernen des jungen Menschen an erster Stelle. Es wird über eine indirekte Steuerung von Lernprozessen besonders mit dem Erkennen und Erlernen der Selbstwirksamkeit gearbeitet. Angestrebt wird eine Erhöhung der Selbstmotivation in Verbindung mit dem Erkennen und Verbalisieren eigener Bedürfnisse. Um eine Nachhaltigkeit der unterstützenden Maßnahmen zu erreichen, werden mögliche Netzwerkkooperationen mit relevanten Anlaufstellen des jungen Menschen geschlossenen. Wichtige Faktoren sind hierbei die u.a. die Einbindung von Schule, bzw. Ausbildungsstätte. Der interdisziplinäre Austausch mit bestehenden oder angestrebten Angeboten steigert die Möglichkeit positiver Entwicklungstendenzen und einer Erhöhung des Bildungsniveaus.

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